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 Bild: Girard-Perregaux

Sea Hawk II Klick zum Vergrößern
Einführung
Die Modellreihe SEA HAWK II von Girard-Perregaux debütierte in 2002 and besteht aus zwei ungewöhnlichen Uhren, der Referenz 49900 und der Referenz 499100 "To John Harrison".
Diese attraktiven Uhren von hoher Qualität sind Produkte einer der letzten unabhängigen Manufakturen in der schweizerischen Uhrenindustrie.
Neben den inneren und äußeren Werten repräsentiert die Sea Hawk II aber auch eine Geschichte von sechs Jahrzehnten, die bei Girard-Perregaux eine ganz eigene Tradition der Fertigung
wasserdichter Uhren darstellt. Ein kurzer Exkurs in die Historie verdeutlicht dies:
Ein wenig Geschichte...
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Obwohl das "Sea Hawk" Warenzeichen (oben) seit dem Jahre 1959 für Girard-Perregaux in der Schweiz registriert ist, lassen sich die Ursprünge bis in die 40er Jahre verfolgen.
Das Bild links (klicken zum Vergrößern)) erschien in einem Katalog von GP für die USA aus dem Jahre 1947; eine Uhr bezeichnet "Sea Hawk",
mit wasserdichtem Gehäuse und einem leicht ablesbaren Zifferblatt im Militärstil, wie es für diese Zeit typisch war.
Diese Uhren wurden bis in die 1950er Jahre produziert und verfügten über sogenannte "Container"-Gehäuse, bei denen der Boden das Uhrwerk samt Zifferblatt, Zeigern und Glas beherrbergte, während der obere Gehäuseteil durch Druck als Abdichtung wirkte.
Ferner waren diese Uhren mit einer ungewöhnlich großen und griffigen Krone ausgestattet. Sie entsprechen kaum den heutigen Anforderungen an Taucheruhren und waren auch nicht für den Einsatz unter Wasser gedacht; vielmehr
handelte es sich um robuste und wasserdichte Sportuhren für besondere Belastungen. Dennoch läßt der oft überraschend gute Zustand von Zifferblättern und Zeigern alter Exemplare erahnen, daß diese Art der Konstruktion diesen Anforderungen
sehr wohl entsprach und auch Strapazen gut überstand.
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Im Jahre 1957 erschien die erste Ausführung einer automatischen Uhr, die speziell als Taucher bzw. Schnorchler-Uhr gedacht war und die Bezeichnung "Deep Diver" und "100 Fathoms" erhielt (klicken für Vergrößerung).
Obwohl diese relativ große Uhr mit Stahlgehäuse noch nicht über eine verschraubbare Krone verfügte, war sie dennoch bis zu einer Tiefe von 100 Fathoms (Faden, entspricht 182m oder 600ft) wasserdicht.
Eine bemerkenswerte Uhr: Vergleichbare Modelle der gleichen Zeit etwa von Blancpain ("Fifty Fathoms", 50 Fathoms/91m) und Rolex ("Submariner", 100m/330ft) waren mit weit massiveren Gehäusen und verschraubten Kronen ausgestattet, die über zusätzliche Dichtungen verfügten, aber die möglichen Tauchtiefen mit einer "Deep Diver 100 Fathoms" nicht übertrafen.
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Etwa 1965 erschien die erste "traditionelle" Taucheruhr von Girard-Perregaux mit dem Namen "Deep Diver".
Wie die oben erwähnte Modelle und Uhren wie die IWC "Aquatimer", so verfügte auch die Deep Diver nunmehr über eine drehbare models Lünette, eine verschraubte Krone und ein massives
Gehäuse von 40mm Durchmesser. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin gleichen Namens waren Design and Funktion auf
die Anforderungen von Sporttauchern zur präzisen Bestimmung der Tauchzeit unter Wasser abgestimmt.
Während es sich bei den "Sea Hawk" Modelle dieser Jahre überwiegend um flache und elegante Uhren mit zumeist Handaufzugwerken handelte, zeigte die "Deep Diver" den Weg zu künftigen Entwicklungen im Bereich der Taucheruhren.
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Im Jahre 1989 wurde die Sea Hawk-Reihe gänzlich neu entworfen; Girard-Perregaux entwickelte einen Nachfolger als Teil der damaligen GP7000 Modellreihe.
Mit einer Reihe von Gehäusen in unterschiedlichen Größen und Materialien sowie verschiedenen Zifferblättern und farbigen Einlagen der Lünette und ungewöhnlich aufwändigen Armbändern entstand eine Modellreihe mit ausgefallenen und maskulinen Uhren.
Während die überwiegende Zahl dieser Uhren mit dem Kaliber GP2280, einem Werk auf Basis ETA 2892, ausgestattet war, verfügten etwa 500 Uhren über das interessante automatische Longines/Lemania Kaliber 8810 mit Doppelfederhaus.
Diese Uhren sind eine Ausnahme; der Einsatz des recht flachen und zierlichen Werks in einer klassischen Sportuhr ist auch noch heute eine Seltenheit.
Das Modell Sea Hawk wurde in diesen Jahren in nur kleinen Stückzahlen produziert und ist heute dabei, sich zu einem gesuchten Sammlerstück zu entwickeln.
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Im Jahre 2002 präsentierte GP stolz die letzte Evolution der SEA HAWK Modellreihe (klick für Vergrößerung).
Anders als die Vorläufer war die neue SEA HAWK II mit dem eigenen Werk der Manufaktur Girard-Perregaux ausgestattet. Die beiden Modelle Referenz 49900 und Referenz 49910 ("To John Harrison") verfügen über eine Weiterentwicklung des GP-eigenen flachen Kaliber 3300, dem Kaliber 33RO mit Anzeige der Gangreserve über 6 Uhr.
Diese Komplikation kann sich besonders für Taucher als nützlich erweisen, denn sie bewahrt vor versehentlichem Ablauf und Stillstand der Uhr - ein Fehler, der unter Wasser zu einem Desaster führen kann.
Aber nicht nur die Anzeige der Gangreserve unterscheidet die SEA HAWK II von anderen Taucheruhren; die außergewöhnlichen und aufwändig gefertigten Gehäuse aus Stahl, Gold und Titan
in 40mm (nur Referenz 49900) and 42mm (beide) bieten einen überraschenden Tragekomfort selbst für den, dessen Handgelenk an kleinere Uhren gewöhnt ist.
Eine Bewegung des einseitig verstellbaren und mit griffigen Einfräsungen versehenen Drehringes oder das Gefühl der
massiven Gehäuse, sowie die attraktiven und detailreichen Zifferblätter in nachtschwarz, matt weiß, ruthenium grau oder saphirblau hinterlassen einen Eindruck
von excellentem Design and außergewöhnlicher Qualität.
Die "To John Harrison", die nur in Stahl/Gold oder Gold gefertigt wird, verfügt zusätzlich zwischen 10 und 11 über eine kleine Sekunde. Mit Bändern in Stahl, Gold, Titan oder Kautschuk
stellt die Sea Hawk II einen echten Klassiker unter den Uhren von GP dar.
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Die neue Sea Hawk II, Modelljahr 2004 mit "Waffel" Zifferblatt
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Der jüngste Sproß der The SEA HAWK II Reihe erscheint auf den ersten Blick nicht als echte Innovation.
Auffälliger Unterschied ist das Zifferblatt, nun mit "Waffelmuster" (oder richtiger: "Clou de Paris" Muster) und neuem Logo, während
das Gehäuse und die Zeiger unverändert sind.
Allerdings ergibt der zweite Blick auf das neue Zifferblatt, welches in vier Farben (anthrazit, schwarz, blau, weiß) angeboten werden soll,
eine Überraschung. Trotz der vergleichsweise behutsamen Änderungen ist der Gesamteindruck der Uhr doch ein deutlich anderer:

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Einige Eindrücke und Einzelheiten
Die SEA HAWK II ist mittlerweile vielen Fans bekannt; sie ist eines der erfolgreichsten Modelle der Manufaktur.
Wie üblich vermitteln Bilder nur einen unzureichenden Eindruck; gerade die Sea Hawk sollte in natura erlebt werden.
Sie hat einen sehr speziellen Charme und ist, obwohl eine Taucheruhr nach allen Regeln der Kunst (und der DIN-Norm), eine elegante Uhr.
Darüber hinaus ist sie, jedenfalls meiner Ansicht nach, auch ein attraktives Stück:
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Nun zu verschiedenen Details, die einen näheren Blick wert sind:
Zifferblatt und Logo
Vielleicht die bemerkenswerteste Neuerung ist das Logo; wie die Vorgänger der "GP7000"-Modellreihe, trägt auch die neue Version den Schriftzug "Girard-Perregaux"
und das Logo "GP". Dabei verhilft die neue Typographie zu einem ganz neuen look.
Ich sehe dies als echte Verbesserung an, zumal das Zifferblatt fein gearbeitet ist. Der Schriftzug ist auf einem erhobenen und glatt ausgeführten Bereich angebracht und hebt sich dadurch
besonders von den mit Waffelmuster versehenen Bereichen des Zifferblattes ab. Das erhöht den Eindruck von Tiefe und Dimension, was attraktiv und elegant wirkt.
Die Struktur selbst erscheint wenig reflektierend, was die Ablesbarkeit erhöht. Das Muster selbst ist bei Ansicht aus einem leichten Winkel deutlich sichtbar, scheint jedoch bei frontaler Ansicht fast zu verschwinden.
Das scheint mir ein Vorteil gegenüber einer hoch glänzenden Ausführung zu sein, denn störende Reflexe sind minimal. Aus diesem Grunde ist die neue Ausführung nicht nur eine
ästhetische, sondern auch funktionelle Verbesserung.
Die (wahrscheinlich eingepresste) Struktur ist fein und gleichmässig in hoher Qualität ausgeführt.
Zeiger
Die Zeiger sind unverändert. Wie bei allen Ausführungen der Sea Hawk II in Stahl und Titan, kommen auch hier polierte Stahlzeiger zum Einsatz.
Der Zeiger der Gangreserve und Zentralsekunde verfügen über rot abgesetzte Spitzen, wobei die Leuchtmasse des Sekundenzeigers in ein breit ausgeführtes Rechteck aufgebracht ist.
Während die rote Färbung des Sekundenzeigers nicht auf den ersten Blick ins Auge fällt, ist dieses Detail bei im Bereich der Gangreserve weit auffälliger.
Beides trägt zu einem sehr gefälligen und leicht ablesbaren Zifferblatt bei, welches einen guten Eindruck von der Aufmerksamkeit vermittelt, die Girard-Perregaux gerade auch solchen Details zukommen läßt.
Die Zeiger sind sauber poliert und exakt gesetzt.
Die Länge und massive Dimensionierung verhelfen zu einer enorm leichten Ablesbarkeit, während die ungewöhnliche und moderne Form die SEA HAWK II
von anderen Taucheruhren unterscheidet.
Bis auf die Gangreserve sind alle Zeiger mit SuperLuminova als Leuchtmasse versehen.
Ein besonderes Detail sind die Indizes; man könnte meinen, der Einsatz von Leuchtziffern würde die Ablesbarkeit positiv beeinflussen.
Jedoch sind die erhabenen und glänzend polierten Stahlziffern sehr leicht zu erkennen und die Leuchtpunkte innerhalb der Minuterie erscheinen mehr als ausreichend.
Insgesamt ist die SEA HAWK II auch unter schlechten Sichtverhältnissen sehr gut ablesbar:
Ein weiteres interessantes Detail ist die in "Sonnenstrahlen"-Muster ausgeführte Guillochierung innerhalb der Gangreserve:
Datumsfenster
Das Datumsfenster ist ausreichend dimensioniert, um das Datum auf der abgesenkten Datumsscheibe sehr einfach abzulesen;
obwohl das massive Zifferblatt und die Mechanik der Gangreserve ein abgesenktes Datum erfordern, so erhöht der Kontrast zwischen
dunklem Zifferblatt und weißem Datum die Ablesbarkeit erheblich.
Girard-Perregaux verwendet die Kombination gerade von schwarzen Zifferblättern und weißen Datumsscheiben speziell bei sportlichen Modellen;
zum einen fällt die Position des Datums besser ins Auge, zum anderen haben sich funktionale Vorteile gegenüber einem dunkleren Datum ergeben.
Das Datumsfenster ist umgeben von einem polierten und mehrfach abgesetzten Metalkranz; ein weiteres Detail, über das nicht jede Uhr verfügt.


Gehäuse und Krone
Das massive Gehäuse blieb unverändert; wie man erwartet, ist die Schale von hoher Qualität belegt den hohen Standard von GP.
Girard-Perregaux ist eine der wenigen Manufakturen, die eigene Gehäuse und Bänder herstellt.
Diese Erfahrung zahlt sich aus; die hier abgebildete Uhr, obwohl ein gern gezeigtes Vorführstück und durch entsprechend viele Hände gegangen, ist nur
in geringem Umfang mit kleinen Kratzern auf den hoch glänzend polierten Flächen versehen.
Die griffige verschraubte Krone ist leichtgängig und einfach zu bedienen. Der Aufzug erfolgt weich und mit nur wenig Widerstand, während die Zeigerstellung straff genug ist, um ein genaues Einstellen der Zeit zu ermöglichen.
Gerade das Verschrauben der Krone macht Spaß, denn die Aufzugswelle sitzt stramm im Tubus und nur wenig Druck auf die Krone ist erforderlich.

Das Gehäuse selbst ist mit polierten Flächen auf dem Oberteil und satinierten Seiten versehen; ein interessanter Kontrast, zumal die Bearbeitung des Gehäuses sehr sauber und exakt ausgeführt ist.
Ein weiteres Detail sind die Kanten; viele Uhrengehäuse sind mit stark abgerundeten Kanten versehen, was auf eine weniger aufwändige (und kostenträchtige) Bearbeitung deutet.
Bei der Sea Hawk II sind gerade die Übergänge zwischen polierten und satinierten Flächen exakt ausgeführt, was ich für ein echtes Qualitätsmerkmal halte.
Wie alle Sea Hawk-Modelle, so ist auch hier der Gehäuseboden durch sechs Schrauben gehalten.
Ein bemerkenswertes Detail, denn gerade bei einer Taucheruhr kommt der sicheren Verschraubung eine tragende Rolle im Hinblick auf
die Druckfestigkeit des Gehäuses an.
Nun wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, den Boden sowie das Gehäuse mit einem Gewinde zu versehen;
Girard-Perregaux hat sich aber für die aufwändigere Methode entschieden, was die Uhr wiederum von anderen Modellen abhebt.

Das starke Saphirglas ist sehr präzise und überstandsfrei im Gehäuse eingefaßt.
Die Ziffern der Lünette sind sehr exakt aus dem vollen Material gefräst und die Null-Position verfügt über einen mit Leuchtmasse
versehenen Punkt inmitten der dreieckigen Markierung, der ebenfalls sehr exakt und sauber gearbeitet ist.

Das Gehäuse der Sea Hawk wirkt aus jeder Perspektive attraktiv und zeugt von Qualität; nicht nur der Fertigung, sondern auch des Designs.



Das Zifferblatt wird von den Zeigern dominiert, während die weiteren Indikationen wie Gangreserve und Datum unaufdringlich hinter die Zeitanzeige zurücktreten.
Wenn die Uhr getragenen wird, ist sie aus jeder Perspektive leicht ablesbar; ein fast perfektes Beispiel, wie die Form der Funktion folgen sollte.
Und dies besitzt gerade für Taucheruhren Geltung, denn dort kommt der exakten Zeitmessung und auch der sicheren Ablesbarkeit eine vitale Funktion zu.
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Band und Schließe
Alle Sea Hawk-Modelle verfügen über eine sichere und funktionelle Faltschließe.



Eine interessante Beobachtung am Rande:
Nicht unerwartet stellt sich das in der Sea Hawk verwendete GP-eigene Kaliber GP 33R0 als sehr effizientes Werk dar.
Die wenigen Bewegungen bei Anfertigung der Aufnahmen ließen die Gangreserve von Null auf etwa 1/3 ansteigen.
Schließlich, wie wirkt die Uhr am Arm?
Selbst für denjenigen, der sich nicht an große Uhren gewöhnt hat, sind Form und Abmessungen attraktiv:

Technische Details:
| Modellreihe: | Sport Classique |
| Modell: | SEA HAWK II |
| Referenz: | 49900.0.11.6546 (abgebildete Uhr) |
| Werk: | Automatik, Kaliber GP 33R0 Manufakturwerk |
| Frequenz: | 28.800 A/h (4 Hz) |
| Gangreserve: | min. 46 Stunden |
| Glas: | Saphir, bombiert |
| Tauchtiefe: | 300 m |
| Gehäuse: | Stahl (auch in Stahl, Stahl/Gold, Titan und Gold erhältlich) |
| Krone | verschraubt |
| Durchmesser: | 42 mm (40mm auf Wunsch erhältlich) |
| Band: | Kautschuk (Stahlband erhältlich) |
| Zifferblatt: | Schwarz/Anthrazit/Blau/Weiß |
Addendum - Neuheiten 2004
Sea Hawk II in Titan
Neu vorgestellt anläßlich der SIHH 2004 ist die Modellvariante in einem 42mm-Gehäuse aus Titan:
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Sea Hawk Pro
Die Sea Hawk "Pro" ist eine mächtige Uhr
In einem Gehäuse von 45mm Durchmesser aus Titan hält diese mechanische Uhr dem ungeheuren Druck in Tauchtiefen bis zu
3.000m stand. Mit zwei Heliumventilen versehen, ist die neue Referenz 49940 sicher ein großartiger Beweis für das, was
die Manufaktur Girard-Perregaux zu leisten imstande ist:

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Ein besonderes Detail:

Medaillon auf dem Gehäuseboden
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Das gravierte Medaillon ist die Reproduktion eines Logo, welches für GP bereits im Jahre 1894 amtlich registriert wurde;
es wurde für eine Reihe von Uhren in Maritim-Stil verwendet, was
sowohl einer heutigen Taucheruhr gut steht als auch zeigt, wieviel Augenmerk auf die Details während der Entwicklung dieser Uhr gelegt wurde.
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Persönliche Eindrücke der SEA HAWK II:
Als Fan der Marke bin ich sicher gehindert, einen vollkommen wertungsfreien Eindruck zu vermitteln.
Persönlich halte ich die Sea Hawk II für einen Klassiker von GP, wie es auch schon die Vorgänger waren.
Das neue Zifferblatt bringt sicher Vorteile; es ist leicht ablesbar, aufwändiger und, für meinen Geschmack, auch schöner als die der Vorgänger.
In jedem Fall steht es der sportlich-eleganten Sea Hawk sehr gut.
Die Sea Hawk II ist eine sehr massive, maskuline und auch sehr gut gearbeitete Uhr;
ein besonderes Detail sind die lange Tradition und die Historie, die mit dieser Modellreihe verbunden ist.
Das Design der Sea Hawk II ist ungewöhnlich, wie auch das Manufakturwerk. All dies
fügt sich zusammen zu einer ausgefallenen und attraktiven Uhr von hoher Qualität.
Gerade das neue Logo hat mir gut gefallen; die Auswahl der Typographie und auch die Ausführung wirken sehr attraktiv.
Die Sea Hawk II ist sicher anders als viele andere Uhren. Und es ist eine gelungene GP, in jeder Hinsicht.
Beste Grüße,
Peter
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HansF, am 24. Mai 2004 bei watchbizzforum.de
Nach so zwei Monaten kann ich meine Erfahrungen mit der Sea Hawk II mal kurz kommentieren.
Sie ist meine Sportuhr. Exzellent ablesbar (klar bei diesen Zeigern). Das 40mm Gehäuse ist für mich optimal. Darf
keinesfalls grösser sein. Das Stahlband beeindruckt. Ist ja jetzt auch richtig montiert.
Interessant auch das Kautschukband an dieser Uhr. Mir fehlt allerdings ein zusätzliches Loch.
Oder das Band ist einfach zu lang.
Die Taucher-Kronenposition verhindert Druck auf den Handrücken, was mir
natürlich gefällt. Dafür lässt sich diese Krone etwas mühsam drehen und
rausziehen. Es ist vielleicht auch nur ungewohnt. Turbomässig arbeitet der
Aufzug. Sowohl manuell wie auch automatisch geht das rasant. In jedem Fall
Vollaufzug nach einer Stunde Driving Range...
Die Lünette dreht etwas
schäppernd, blechern. Dies jedenfalls im Vergleich zu meiner Breguet XX.
Über Gangwerte weiss ich nichts zu berichten. Nie gemessen. Die scheinen mir
aber in Ordnung zu sein .
Interessant wenn ich zufälligerweise nach dem
Hersteller der Uhr gefragt werde. "Girard-Perregaux". Das wird dann nicht
nachgesprochen. Es folgt lediglich ein "aha".
Grüsse Hans
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Mit Dank an ht time/Düsseldorf and und Familie Sechtem (Juwelier Fritsch/Gelsenkirchen)!

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